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13 Geister





Genre: Horror

Erschienen: 17.01.2002
Regie: Steve Beck
Screenplay: Robb White, Benjamin Carr

Cast:
Tony Shalhoub   [Arthur Kriticos]
F. Murray Abraham   [Cyrus Kriticos]
Embeth Davidtz   [Kalina Oretzia]
Matthew Lillard   [Dennis Rafkin]
Shannon Elizabeth   [Kathy Kriticos]


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Wenn ein Regisseur früher für Special Effekte zuständig war, dann kann man sich generell auf einen optisch stimmigen Eindruck einstellen, wenn nicht sogar einem Film, bei dem die Optik klar im Vordergrund steht. Im Falle von Steve Beck bedeutet dies für sein Regiedebüt 13 Geister, dass die visuelle Komponente wirklich was hermacht. Ein voll bewegliches Haus, dass aus sich ständig verschiebenden Glasscheiben besteht, auf denen zusätzlich noch leuchtende Zaubersprüche stehen. Schön, da möchte man gleich einziehen.

Damit hören die Vorzüge des Filmes aber auch fast schon auf. Dass es sich um einen Geisterfilm handelt, so viel sagt der Titel wohl schon aus. Auch, dass der Film von 13 Geistern handelt, könnte man sich erschließen. Insofern nehme ich nicht zu viel vorweg, wenn ich sage, dass die Spezialeffekte bei den Geistern bereits aufhören beeindruckend zu sein. Zusammen mit dem Sound hätte die Optik aber durchaus den Weg für einen ordentlich düsteren Horrorfilm bereitet, denn die Atmosphäre ist so gruselig, kalt und finster, wie sie nur sein sollte.

Auch die gewählten Schauspieler sind durchaus nicht zu verachten, mit Tony Shalhoub und F. Murray Abraham sind zumindest zwei bekanntermaßen gute Namen in der Liste vertreten. Liest man ein Stück weiter kommt man zum Namen Matthew Lillard und fängt an zu merken, dass hier was faul sein muss. Denn dieser junge Mann hat wohl noch nie in einem Film mit ernstzunehmendem Drehbuch mitgespielt geschweige denn mal einen sinnvollen Dialog geführt. Und diese Reihe wird von 13 Geister erfolgreich fortgeführt.

Trotz einer gelungenen Atmosphäre und sehr schönen special effects krankt der Film von vorne bis hinten an einem miserablen Drehbuch, dass sich von einem unterdurchschnittlichen Standard-Slasher nur dadurch unterscheidet, dass fast keiner der Protagonisten stirbt, wie man es sonst gewohnt ist. Die Tatsache, dass die Lebenden im Haus die Geister nur mit Spezialbrillen sehen können, was zu ganz neuen Möglichkeiten für Schockeffekte führt, verbunden mit dem Labyrinth-Effekt des Hauses hätten durchaus einen Rahmen für eine interessante Geschichte bilden können.

Letztendlich ist 13 Geister allerhöchstens für Fans von Geisterfilmen interessant, denen das Material ausgegangen ist. Wer mehr Wert auf Spezialeffekte legt oder sich für abstruse Architektur interessiert, als unterhalten werden will, der kann ebenfalls beruhigt zugreifen. Allen Anderen kann der Film kaum empfohlen werden.
     [3 von 10] Autor: kAoSKoBoLd (11.01.2009)




User comments

DasPersche (20.01.2009 um 22:22 Uhr)
oo ja ich fand den auch nur lächerlich dämlich .....
Bewertung: 2 (von 10 Punkten)