Interitus Dei
In Motion...
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Black Bards Entertainment [BBE 0020 ID]
(03.04.2009)
Tracklist:01. In Motion
02. When The Metal Meets The Flesh
03. Pagan And Proud
04. Rain Of Fire
05. The Portrait Of Pain
06. Lord Of Flies
07. Arabia
08. Strained
09. The Memories Of The Snake
10. Deny Denial
11. Hasta Siempre Commandante Che Guevara
Genre: Gothic Metal/Rock
Gesamtspielzeit: 44:46
Web: www.interitusdei.ro
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Interitus Dei sind eine Band aus Rumänien, die es zwar schon seit vielen Jahren gibt, die jedoch auch fast genausolange ihre Existenz im Untergrund gefristet hat. In ihrer Heimat sind sie zwar recht bekannt, hierzulande hat jedoch noch kaum jemand von ihnen gehört. Mit In Motion… wollen sie dies ändern. Die Frage ist jedoch, ob das mit diesem Album gelingen kann.
Der Titelsong fungiert gleichzeitig als Opener und weiß zu gefallen. Live könnte der Song richtig Stimmung machen. Doch schon hier fragt man sich, wie man bei der Band denn auf die Genre-Bezeichnung Gothic Metal gekommen ist. Über Metal kann man ja noch streiten (auch wenn ich das eher als Rock bezeichnen würde). Aber wo die Musik des Fünfers Gothic sein soll, ist mir eher ein Rätsel.
Eigentlich geht der Stil der Band sogar mehr Richtung Doom, was Songs wie When The Metal Meets The Flesh und Pagan And Proud unterstreichen. Bei letzterem Song erinnert die Stimme von Sänger Adrian Galu an Ville Laihiala (Poisonblack, Sentenced), ansonsten kann man dem Gesang leider nicht allzuviel Gutes abgewinnen. Über weite Strecke wird einfach zu viel geleiert, so daß der Gesang irgendwann ziemlich nervt. Wäre er überall so wie in diesem Song, gäbe es auch nichts zu meckern.
Mit Portrait Of Pain und Lord Of Flies präsentiert man anschließend zwei eher rockige Nummern, die auf Dauer aber doch etwas langweilig sind. Einen Ausreißer stellt dann Arabia dar, das mit echten Muezzinrufen bestückt wurde. Zudem hat man in die Gitarrenläufe einige arabische Tonfolgen eingebaut. Das alles wirkt jedoch eher unpassend und es ist der Band nicht wirklich gelungen, die arabischen Elemente mit dem eigenen Stil zu verknüpfen.
Der Rest der Platte ist im Grunde auch eher langweilig. Bezeichnend ist, daß Hasta Siempre Commandante Che Guevara, der beste Song der Platte, ein Cover ist. Dafür ist das aber wirklich gut gelungen und Spanisch paßt vom Klang her auch viel besser zum Sänger als Englisch.
Insgesamt kann In Motion… aber nicht überzeugen. Das fängt bei Kleinigkeiten wie einer undeutlichen Aussprache an bis hin zum großen Manko, daß es der Band nicht gelingt, Emotionen zum Zuhörer zu transportieren und sie auf Dauer eher langweilt. Thematisch wirkt die Scheibe auch eher durcheinander. Da singt man von Gladiatoren, Wikingern, Göttern aus dem nahen Osten, muslimischen Gelehrten und argentinischen Revolutionären. Das wirkt alles etwas wirr und man vermißt den roten Faden. Und gerade bei einer Band, die es schon seit 15 Jahren gibt, sollte etwas mehr zu erwarten sein. Ein Bemühen ist zwar erkennbar, zur Umsetzung hat es aber nicht ganz gereicht.
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[4 von 10]
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Autor: Tyr (08.04.2009)
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