Warning: include(../board/language/lang_english/lang_main.php): failed to open stream: No such file or directory in /www/htdocs/v135078/html/krew/board/includes/functions.php on line 307

Warning: include(../board/language/lang_english/lang_main.php): failed to open stream: No such file or directory in /www/htdocs/v135078/html/krew/board/includes/functions.php on line 307

Warning: include(): Failed opening '../board/language/lang_english/lang_main.php' for inclusion (include_path='.:/usr/share/php:..') in /www/htdocs/v135078/html/krew/board/includes/functions.php on line 307
KaosKrew::book Reviews














Isaksen, Jógvan:

Option Färöer




Erschienen 2007 bei GRAFIT Verlag

ISBN: 978-3-89425-556-3

Originaltitel:
"Gráur Oktober"

Übersetzer/in: Hildebrandt, Christel

Genre: Kriminalroman


Option Färöer ist der Nachfolgeband zum hier ebenfalls besprochenen Endstation Färöer von Jógvan Isaksen. Auch bei diesem Band versteht man nicht so richtig, wie man denn eigentlich auf den deutschen Titel kommt, und was der mit der Handlung zu tun haben soll. Da macht dann auch das eingangs zitierte Gedicht von J.H.O. Djurhuus eher weniger Sinn. Aber an obskure Buchtitel hat man sich in Deutschland ja mittlerweile gewöhnt.

Und ebenso wie der Vorgänger wurde auch Option Färöer nicht direkt aus dem Färöischen sondern über den Umweg des Dänischen ins Deutsche übersetzt, was man stellenweise merkt, wenn bestimmte Namen dänischer, und nicht in färöischer Schreibweise gehalten sind. Insgesamt jedoch ist es wesentlich besser als beim Vorgänger und man findet hier auch wesentlich weniger Schreib- und Druckfehler als in Endstation Färöer.

Auch schreiberisch hat sich Jógvan Isaksen verbessert. War der erste Band zu Beginn noch etwas langatmig, so ist Option Färöer von Anfang an ziemlich spannend, so daß man das Buch kaum weglegen mag. Wieder einmal geht es um den Journalisten Hannis Martinsson, der mal wieder zufälligerweise auf einen mysteriösen Mord stößt und mit seinen Nachforschungen beginnt. Daß er sich damit nicht gerade beliebt macht, dürfte klar sein.

Trotz seiner Tollpatschigkeit (er vergißt schon mal, daß er ja einen Revolver in der Tasche hat und sich mit Leichtigkeit verteidigen könnte) und seiner fast schon fatalen Neugierde schafft er es irgendwie immer aus allen Schlingen zu entwischen, die ihm von seinem mehr oder weniger unbekannten Gegner gelegt werden. Und natürlich schafft er es, am Ende den Schuldigen zu stellen (wenn auch wieder nur durch glückliche Umstände) und einen ganzen Drogenschmugglerring aufzudecken.

Wie auch beim ersten Krimi von Jógvan Isaksen wirkt die Handlung teilweise etwas weit hergeholt; da das Buch aber trotzdem sehr spannend ist, kann man locker darüber hinwegsehen.

     [7 von 10] Autor: Tyr (05.05.2009)




User comments